Archiv für Dezember 2009

Zwölf Monate

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Man nehme 12 Monate,

putze sie sauber von Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst

und zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile,

so dass der Vorrat genau für ein Jahr reicht.

Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor.

Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt.

Dann wird die Masse sehr reichlich mit Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußlein kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit und einer guten, erquickenden Tasse Tee.

 

Wellness

Es erstaunt uns…

Dienstag, 29. Dezember 2009

Es erstaunt uns häufig, dass die Menschen, die am meisten Zeit haben, darüber klagen, keine Zeit zu haben. Statt die ihnen zur Verfügung stehende Zeit systematisch zu nutzen, setzen sie sich nervös unter Zeitdruck. Wer zerstreut und nervös ist, lässt sich leicht ablenken und ist mehr oder weniger unfähig, seine Ziele ohne Energieverlust zu erreichen. Große Aufgaben zu bewältigen bedeutet aber, Energie und Konzentration gezielt einzusetzen. Wenn Zeit für uns kostbar ist, sollten wir sie auch wie einen Luxusartikel behandeln. Wer sich nur selten Champagner gönnt, genießt ihn intensiver als jemand, der jeden Tag Champagner trinkt. Erstaunlicherweise haben Menschen, die jahrelang über zuwenig Zeit klagten, plötzlich viel Zeit, wenn sie sich verlieben. Zu ihrer eigenen Überraschung stellen sie fest, dass es ihnen gar nicht schwerfällt, sich ein paar Stunden Zeit für ein romantisches Essen bei Kerzenlicht zu nehmen. Auch der aus Zeitgründen immer wieder verschobene Traumurlaub lässt sich verwirklichen. In einer kürzeren Arbeitszeit wird nun ein größeres Pensum erledigt. Für das, was uns wichtig ist, nehmen wir uns immer Zeit. Liebe ist Begeisterung. Wer einen Menschen liebt, ist von ihm begeistert. Wer seine Arbeit liebt, übt seine Tätigkeit begeistert aus. Begeisterung setzt Energie und Kreativität frei. Daher steht häufig hinter dem Satz „Ich habe keine Zeit!“ die Bedeutung „Ich habe keine Lust.“

Nikolaus B. Enkelmann

Bayern Wellness

Unser Körper ist unser Garten…

Montag, 28. Dezember 2009

Unser Körper ist unser Garten… unser Wille der Gärtner.

William Shakespeare

Es gibt in unserem Gesicht ungefähr achtzig Muskeln, die entweder die Blutzufuhr gewährleisten, während der Körper in Bewegung ist, oder die Blutzufuhr zum Gehirn regulieren, und somit auch bis zu einem gewissen Grad die Funktionsweise des Gehirns beeinflussen. In einer bemerkenswerten Arbeit, die 1907 geschrieben wurde, stellte ein französischer Arzt namens Israel Waynbaum die Theorie auf, dass der Gesichtsausdruck tatsächlich die Gefühle verändert. Zeitgenössische Forscher kommen zu dem gleichen Ergebnis. Paul Ekman, Professor für Psychiatrie an der Universität von Kalifornien in San Francisco, erklärte in einem Interview gegenüber der Los Angeles Times (5. Juni 1985): „ Wir wissen, dass sich ein Gefühl im Gesicht wiederspiegelt. Jetzt haben wir festgestellt, dass es auch andersherum geht. Sie erleben das, was Sie mit Ihrem Gesicht ausdrücken…, wenn Sie über Schmerzen lachen, werden Sie bald keine Schmerzen mehr spüren. Wenn Ihr Gesicht Kummer zeigt, so werden Sie ihn auch spüren.“

Anthony Robbins

regionaler Genuss 

In der Tiefe

Sonntag, 27. Dezember 2009

Wie kann man tiefe Lebensfreude erleben, wenn man Sie nicht in der Tiefe sucht?

Wie kann man tiefem Lebensglück begegnen, wenn man es nicht in der Tiefe sucht?

Wie kann man tiefen Lebenssinn erfahren, wenn man ihn nicht in der Tiefe sucht?

Wie kann man die Tiefe des Seins erfahren, wenn man die Tiefe nicht sucht?

 

Wo ist denn die Tiefe zu finden?

In dir,

nur in dir.

 

Und wo in dir?

In deinen Träumen,

in deinen Bildern,

da, wo du ganz still zu werden beginnst.

 

Uwe Böschemeyer

Wellness

Alles…

Samstag, 26. Dezember 2009

Alles, was uns an anderen stört,

hilft uns, uns selbst zu verstehen.

 

Carl Jung

 

Massagen Bad Hindelang

Dein Herz ist größer als das meine…

Freitag, 25. Dezember 2009

Jetzt ist wieder Weihnachten. Die Messe in der Nacht war festlich, mit viel Tannengrün, roten Kerzen
und weiß gekleideten Ministranten. Die Kirche war voll bis auf den letzten Platz,
die Lieder gingen zu Herzen…

Doch auf eine unerklärliche Weise wurde mir deutlich, dass Lieder, Musik, gute Gefühle, Festtafeln und viele liebe Worte noch kein Weihnachtsfest sind. Weihnachten heißt ja sagen zu etwas, das jenseits aller Gemütsregungen und Stimmungen liegt…

Die Welt ist nicht heil, und heute habe ich das an meiner eigenen Traurigkeit festgestellt.  Aber in ebendiese gebrochene Welt hinein ist ein Kind geboren, das man Sohn des Höchsten, Friedensfürst und Heiland nennt.
Ich schaue es an und bete: “Ich danke dir, Herr, dass du ohne Rücksicht auf meine Empfindungen und  Gedanken gekommen bist.
Dein Herz ist größer als das meine.”

Herni Nouwen

Weihnachten

Du hast viele Gründe, glücklich zu sein…

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Du hast viele Gründe, glücklich zu sein,

und viele Gründe, unglücklich zu sein.

Es liegt bei dir, wofür du dich entscheidest.

 

Es ist deine Entscheidung, ob du glücklich oder unglücklich bist.

Wenn du an all das denkst, was dir zu Glück fehlt, wenn

du an die Ungerechtigkeiten denkst, die man dir antut, dann

fühlst du ich unglücklich. Gibt es nicht aber auch Dinge in

deinem Leben, über die du dich freuen, für die du dankbar sein

könntest? Gewiss. Mache dir deinen „Reichtum“ bewusst, lenke

deinen Blick auf das Schöne in deinem Leben und deine Gefühle

werden sich ändern.

 

 

 

Ich bin dankbar für die Zeit, in der ich mit dir zusammen sein kann. Wir können schweigen und träumen und manchmal bis in die Nacht hinein diskutieren.

Wir können uns streiten und uns wieder versöhnen.

Wir können Pläne machen und Pläne in die Tat umsetzen.

Wir können gemeinsam Unordnung schaffen und alles wieder aufräumen, tapezieren und einrichten, Freunde empfangen und verabschieden.

Ich bin dankbar für die vielen langen Spaziergänge mit dir, für das Vertrauen, das im Laufe der Jahre immer weiter gewachsen ist. Und wenn wir manchmal weniger Zeit für einander haben, ist die gemeinsame Zeit besonders intensiv.

Rainer Haak

 Lebensfreude

Nur die Schwachen…

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Nur die Schwachen machen ihre Herkunft,

mangelndes Glück oder das Schicksal

für ihr Leben verantwortlich.

Jeder von uns hat die Macht zu sagen:

„So bin ich heute, so werde ich morgen sein.“

 

Louis L`Amour

 

Weihnachten Allgäu

Mondnacht…

Montag, 21. Dezember 2009

Mondnacht

 

Es war, als hätt´ der Himmel die Erde still geküsst,

dass sie im Blütenschimmer von ihm nun träumen müsst.

 

Die Luft ging durch die Felder,

die Ähren wogten sacht,

es rauschten leis die Wälder,

so sternklar war die Nacht.

 

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus,

flog durch die stillen Lande,

als flöge sie nach Haus.

 

Eichendorff

 

Zuwendung…

Sonntag, 20. Dezember 2009

Wie viele Menschen leben in dem Irrglauben, einen Anspruch auf Zuwendung zu haben!

Zuwendung gegenüber dem Alter, Zuwendung aus Dankbarkeit,

Zuwendung aus Pflichtbewusstsein. Dieses Anspruchsdenken zerstört Menschen und Beziehungen. Erzwungene Zuwendung macht hart, verweigerte Zuwendung macht bitter. Ich habe keinen Anspruch auf Zuwendung und Beachtung. Ich kann und will es nicht erwarten.

Ich möchte nicht auf Dankbarkeit spekulieren. Aber ich freue mich von ganzem Herzen über jedes Zeichen der Aufmerksamkeit. Ich freue mich über jedes Lächeln, über jedes Augenzwinkern, über einen Blumenstrauß wie über eine Einladung zu Kaffeetrinken

und über einen herzlichen Glückwunsch.

Wie schön ist es, sich dem anderen in Freiheit zuwenden zu können!

 Rainer Haak

Genuss